Auf dem Bild sieht man das Logo von HochhausSTOP München. Es besteht aus schwarzer und roter Schrift.

Allgemeines

Auf dem Bild sieht man das Logo von HochhausSTOP München. Es besteht aus schwarzer und roter Schrift.

Und darum geht es: Ja, wir brauchen in München neue Wohnungen, aber warum mit der unbestritten teuersten Bauweise und noch dazu am falschen Platz! Wolkenkratzer sind darüber hinaus im Bau und Betrieb weder ökologisch noch nachhaltig. Weil der Bau so teuer ist, drücken Investoren unfassbar hohe Bebauungsdichten, wie an der Paketposthalle, durch. Die Folge sind fehlende Infrastruktur, wie z.B. S- und U-Bahnen, aber auch eine massive Unterversorgung bei Kindertagesstätten, Schulen sowie Grün- und Erholungsflächen.

Im Klimawandel sind Hochhäuser energiefressende Dinosaurier – wir brauchen aber modernes und klimagerechtes Bauen. Die Wolkenkratzer an der Paketposthalle wären der Dammbruch zur gesichtslosen Hochhausstadt.

Machen Sie mit! München ist es uns wert!

1.

„Wer keinen Platz hat, muss in die Höhe bauen!“

Jein. Je höher man baut, desto mehr verringern Kabel-, Lüftungs- und Aufzugsschächte sowie Platz für Rettungswege und Brandschutz Flächengewinne. Zudem: Will man negative Effekte wie Hochhaus-Schluchten, in denen die Aufenthaltsqualität aufgrund von Verschattung und Fallwinden niedrig ist, vermeiden, sollte man viel Platz um ein Hochhaus lassen.

2.

„Hochhäuser reduzieren den Flächenfraß!“

Nur weil mehr Geschossfläche entsteht, heißt das nicht, dass sie sich für alle Nutzungen eignet. Urbane Verdichtung kann mit anderen Formen der Bebbauuung nachhaltiger und wirtschaftlicher erreicht werden (Stichwort: Blockrandbebauung). Bei renditegetriebenen Großprojekten ist außerdem zwischen den Häusern oft so wenig Platz eingeplant, dass kein grünes, sondern ein hochgradig versiegeltes Quartier entsteht.

3.

„Angebot und Nachfrage: mehr bezahlbaren Wohnraum gibt es nur mit Hochhäusern!“

Nein. Wohnungen, die in hohen Wolkenkratzern entstehen, sind für die Normalbevölkerung in der Regel unerschwinglich und dienen häufig Superreichen zur Kapitalanlage mit Aussicht auf Wertsteigerung und somit weiterer Kapitalvermehrung.

4.

„Hochhäuser sind nachhaltig!“

Nein. Fakt ist, dass Hochhäuser ab 60 Metern einen sehr großen ökologischen Fußabdruck haben: der Bau, die aufwändige technische Erschließung, der Brandschutz und der Betrieb der Gebäude (Aufzüge, Klimatisierung, Wasserpumpen) sorgen für einen großen Energie- und Materialverbrauch und schränken die Verwendung klimaschonenderer Baustoffe, wie Holz, ein.

5.

„Hochhäuser haben einen Mehrwert für die Stadt!“

Ob ein Rooftop-Biergarten, wie er auf einem der geplanten 155m hohen Türme am Paketpostareal angedacht ist, als nachhaltiger Mehrwert für die Stadtgesellschaft gesehen werden kann oder doch ein sozial exkludierender Ort ist, bleibt offen.

6.

„Hochhäuser machen München endlich zur Weltstadt!“

Bleibt die Frage, was eine „Weltstadt“, eine „Metropole“ eigentlich ausmacht. Sind es hohe Türme, schicke Glasfassaden und ausgefallene Solitärarchitektur? Oder ist es eine weltoffene und inklusive Stadtgesellschaft, in der alle Menschen, unabhängig vom sozialen Hintergrund, am Leben teilhaben können?

Die Hochhausstudie von 2023 der Landeshauptstadt München

Die Hochhausstudie 2023 weist Zonen aus, in denen Hochhäuser entstehen können. Demnach können solche Hochhauserwartungsgebiete künftig in den folgenden Stadtbezirken entstehen:

Zone rot:

Hier sollen Gebäude mit Höhen über 80 m entstehen können, wie zum Beispiel die für das Paketpostareal vorgeschlagenen 155 m hohen Wolkenkratzer.

Zone schwarz:

Hier sollen Gebäude bis 80 m ermöglicht werden.

Auf dem Bild sieht man aus der Vogelperspektive den Blick auf die Stadt München. Es wurden Schattenwürfe der geplanten Hochhäuser eingezeichnet. Mit der Bürgerinitiative HochhausSTOP wollen wir den Bau der Häuser verhindern.

Schattenwurf der geplanten 155m Hochhäuser an der Paketposthalle*

am 21. Dezember von 9 bis 16 Uhr im 2-Stunden-Takt

*Für die Ermittlung der Schattenverläufe wurde www.sonnenverlauf.de verwendet.
Für die Präsentation wurde im Rahmen des OpenData-Portals der Bayerischen Staatsregierung ein Luftbild Datenquelle: Bayerische Vermessungsverwaltung – www.geodaten.bayern.de„ DOP80 verwendet.

Im Bild: Geplante Hochhaustürme (schwarz) mit weiteren durch Hochhausstudie möglichen Hochhäusern vor Schloss Nymphenburg

Kein Monopoly
in München

Auf dem Bild sieht man das Logo von HochhausSTOP München. Es besteht aus schwarzer und roter Schrift.

Verantwortlich:
#HochhausSTOP
München den Menschen e.V.
Pixisstraße 6
81679 München
post@hochhausSTOP.de

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